Neue Adventures im Blog-Format... 

 

31.3.2014   ...schon ganz aufgeregt                               Remscheid, Deutschland

 

Wow, da ist echt ne Menge passiert.

Seit Dezember gab´s nix mehr zu lesen? Jetzt fass´ich die Zeit kurz zusammen!

Es war ein unfassbarer und ereignisreicher Winter :P                                                          Morgen geht es endlich los in die neue Saison. Der Transporter hat den Winter neben meinem Bully verbracht und ich würde schon heute Nacht starten... Leider habe ich kurz vo meiner Reise noch einen spontan Trip nach Holland gemacht, wo mir auf den letzten 20 Kilolmetern ein Stein für einen riesigen Krater in der Scheibe gesorgt hat. Morgen früh wird die Scheibe getauscht und ich verbringe die Nacht damit, meinen Block wieder Startklar zu machen und vor allem mein Zeug für das nächste halbe Jahr zu packen. Ob es einräumen oder ausräumen ist- ich werde immer ein wenig sentimental, finde Fotos setze mich hin und freue mich über die vielen unglaublichen Erlebnisse, die mir mein Lebensstil bietet. So eine Vorbereitungsnacht ist immer wie ein kompletter Umzug, nicht nur LapTop Klamotten oder Kamera. Auch die Boards müssen mit (natürlich müssen sie dass) genau wie mein Moped und das Regal und oh schau mal die Jongliersachen, die pack´ich auch noch ein. Zack ist der Bully voll bis unter´s Dach. Ein gutes Gefühl- bis auf meine Freunde und Familie passt mein gesamtes Leben in ein Auto, ich hoffe nur es passt auch alles in meinen Wochnwagen ;D

 

 6.12.2013 Abends ganz ganz spät.....                 MÜNCHEN!!!, Deutschland :D

Unsere  Session an der Côte d´Azur ist geplatzt! Fuck... Sturmtief Xavier konnte es sich nicht verkneifen in Südfrankreich einfach mal mit 22-55 Knoten zu hacken. Aber das macht mir ja gar nix vor allem weil´s die letzte Session auf meiner 2,5 Monats Surfreise werden sollten ist das für mich voll ok :P Egal! Wir entschlossen uns dafür keine Zeit zu verlieren und Richtung Deutschland zu tuckern... Abends gegen 8 in Barcelona los gefahren kamen wir Nachmittags gegen 4 über die Deutsche Grenze. Keine Pause, kein Schlaf -Kein Problem. Die Reise hat uns einfach wieder runter gebracht und eine über 24 Stündige Autofahrt ist der beste Beweis zu was man fähig ist, wenn man seine Energie mal erst regeneriert hat. Das tolle war ja auch, dass wir mit Anna, einer Freundin von mir in München verabredet waren und fest stand, dass wir dort schlafen könnten. Ein Haus schien uns angesichts der winterlichen Bedingungen und der Tatsache dass die Standheizung noch immer kaputt war sinnvoll. Gegen 18:00 , 250 Kilometer vor München erfuhren wir, dass sie in der kommenden Nacht spontan arbeiten muss... Was sagt man dazu? Erstmal easy bleiben. Am Bodensee vorbei gefahren, der als mieserabler Spot verschriehen ist, vielen mir die Schirme auf. Einige Schrime! Und da es nicht regnete mussten es Kites sein (PAMPAPAMPAPAMPAHHHH)

Tolle Bedingungen, Der Blick auf die Schneebedeckten Berge und 22-25 Knoten waren genau dass was ich jetzt brauchte und hier hatte. Nur kalt war´s :D

Später dann weiter Richtung München gecruist erhielt ich spontan ne Message von einer ehemaligen Schülerin... Wie ihr in München? klar kommt vorbei! JAWOLL! Bett-Safe  ; Dusche-Safe; Caffe am Morgen- Safe.... Danke Rika

Als ich dann noch erfuhr, dass Lukas uns in München besuchen kommt war das Wochenende perfekt. München ist ungefähr die coolste Stadt Deutschlands, abgesehen von der Tatsache dass Hessen den Weg zum Meer versperrt. So viele mega nette Leute, eine Welle mitten in der Stadt, die Surfbar ist. Und nen Haufen Freunde und Bekannte die hier wohnen oder spontan vorbei gekommen sind. Einfach irre. KOmbiniert mit den 9 Weihnachtsmärkten die wir auf Glühwein, Feuerzangbowle, Eierpunsch, Kinderpunsch mit Schuss und Lumumba an einem Tag getestet haben War´s n witziger Samstag. Ich weiß nicht ob es die Reihenfolge war oder die Tatsache dass es später auf ner WG-Party Kirschwasser gab... SOnntag morgen war echt hart. Das Problem, dass wir gern länger in München bleiben wollten aber keinen Schlafplatz auf MOntag hatten erübrigte sich als uns Tina einlud vorbei zu kommen. Tina wohnt zu Fuß ganze zwei Minuten vom Oktoberfestgelände entfernt wo im Winter das Tollwood statt findet. Ziehmlich praktisch. Mit ihr gings dann mal wieder dort hin, denn wir waren verabredet mit Marion ebenfalls Surfschulgast und wie es der Zufall  wollte kam sie nicht allein sondern mit Uwe einem.... Richtig! Surfschulgast! Genial. Dieses Wochenende leitet das Ende unserer Reise perfekt ein. In einer fremden Stadt deratig willkommen zu werden ist so ziehmlich das Beste was einem bei Fernweh, das nach so einem Trip unumgänglich ist, passieren kann!

Danke an Euch alle



5.12.2013                                             Barcelona, Spanien

Morgens 8:30, wir sitzen im Office unseres Hauptsponsors Mc Donalds und machen den Reiseplan für Barcelona. Dazu gehört nicht nur eine ausgefuchste Routenplanung durch den Inbegriff von verkackter Straßen- und Irre-führung sondern auch das Updaten über kriminalität. Jap man wird vorsichtig wenn man nur mit travellern redet die sich in der Gegend auskennen. Warnungen vor Diebstählen kannten wir ja bereits aus Portugal und Granada, aber Barcelona Toppt´s einfach mal wieder:

Lasst auf keinen Fall euer Auto während der fahrt unabgeschlossen- Wenn ihr in stockendem Verkehr steht geht die Tür hinten auf und Euer Auto ist leer.

Ganz ehrlich ihr wollt wirklich nach Barcelona? Dann schraubt wenigstens eure Kennzeichen ab damit nicht jeder direkt sieht dass ihr Deutsche seid.

Um nur mal zwei zu nennen. Spätstens jetzt war uns klar, wenn die hier dein Auto aufmachen, machen sie dass nicht mit nem Schlüssel :P

Barcelona ist dafür aber wirklich schön mein Highlight: Weihnachtsmarkt bei 26° im T-shirt!



4.12.2013                                              Valencia, Spanien

Valencia fetzt,

endlich wieder im warmen frühstückten wir am Yachthafen von Valencia. Dieser ist nicht nur teilweise umgeben von einer Rennstrecke, die sich als hervorragend für eine kleine Longboard Session herrausstellte sondern beherbergt auch einige "kleine" Yachten die aber doch schon so groß sind, dass sie in den normalen Hafen für übergroße Boote nicht hinein passen würden. Definitiv einer der schönsten Häfen unserer Reise und auf alle Fälle einen Besuch wert. Danach planten wir eine Visite der Innenstadt. Eine gute Idee außer wenn man ein Fahrzeug fährt, dass in keines der Parkhäuser mit 1,28 Meter Deckenhöhe hineinpasst, außerdem haben die Valencianer aus versehen vor jede Form von Großraum Parkplatz einen Holzrahmen gesetzt durch den man hindurch fahren muss. Auch hier ist die Wahrscheinlichkeit, dass wir über das Gestell fahren können höher als jene durch ihn hindurch zu passen. Aber es gibt zum Glück gibt es außerhalb dieser Parkflächen noch 5634 weitere Parkplätze in Innestadtnähe. Damit wirbt Valencia auch. Das Problem? Nun ja in diese Plätze sind sowohl die Parkplätze für Taxis, für Busse und für die zahlreichen Polizisten it einberechnet außerdem auch noch die 5534 Parkplätze für Motorräder. Also 2 Stunden durch die Straßen gefahren, bis der eine Parkplatz der noch übrig ist gefunden war...

...Enttäuschend!

Jegliche Ecke durch die wir auf unserer Suche gefahren sind war der Wahnsinn. Tolle Plätze coole Bars, imposante Statuen und Designerbauwerke. Die Innenstadt die nur zu Fuß zu durchqueren ist wurde von ansehnlichkeiten wie diesen leider befreit. Also nicht parke weiter fahren und zu frieden sein!


3.12.2013                                               Granada, Spanien


Nachdem wir uns Malaga und natürlich auch Marbeilla gegeben haben wollten wir gern´nach Granda. Eine Bergstadt 160 Kilometer von der Küste entfernt. Die Hippie Stadt wurde uns von vielen Locals und Reisenden als must  visit empfohlen. Und mal wieder waren die Local Tipps deutlich wertvoller als jegliche Reiseführer... Die Stadt liegt nicht nur in Mitten der Sierra Nevada und beherbergt ein Bauwerk, dass jeder kennt aber keiner weiß was es wirklich ist- die Alhambra, sondern es schockt durch die tausenden von Gassen und kleinen Objekte die man bei jedem Blick sieht. Schon echt genial. Da ich auf unserer Reise aber bereits 27 Castellos und Burgen gesehen hab´war  meine Motivation ein paar Blicke ins innere der Alhambra gegen 18 € zu tauschen stark begrenzt. Außerdem hatte ich auf dem Parkplatz ein wenig gutes Gefühl, da sich dort aussergewöhnlich viele Mitmenschen aufhielten die kein Auto zu besitzen schienen... Diese Tatsache kombiniert mit dem Wissen, dass hier Täglich 10-15 Autos auf eben jehnem Besucherparkplatz aufgebrochen werden ließ mich nicht unbedingt ruhig auf altes Gemäuer blicken. Also sah sich Meira das wertvolle       Bauwerk an, während ich auf meinem Campingstuhl vor dem Bus saß und nun den Vollzeitdieben ihren Tag versaute indem ich andere Besucher an meinem Wissen teilhaben lies :D      ...Später fuhren wir den Berg dann noch ein wenig höher und da sahen wir ihn! Er lag verstückelt über den ganzen Berg, ganz Bleich und doch irgendwie glänzend. Wir sahen ihn genauer an, berührten ihn- er war Eiskalt. Er musste ziehmlich weit im Himmel abgestürzt sein so weit wie seine Einzelteile das Gelände kontaminiert hatten. Richtig! WIr waren auf einmal mitten im Schnee, klar wussten wir es ist Winter, aber faktisch waren wir 10 Kilometer vorher noch in Shorts und Shirt durch die Gegend geirrt... mega cool :D Damit wir erneut die Chance bekommen könnten war klar- Weiter fahren!

                                                                                              Marbella,    2.12.2013

Wahnsinn. 

Die letzen 10 Tage haben wir nicht mehr als 70 km Meter in alle Himmelsrichtungen zurück geleget. Dennoch waren wir in einem anderen Kontinent und in 3 verschiedenen Staaten. Absolut irre! Wir haben unglaublich viele Menschen rund ums Kap getroffen. Mit ein paar von ihnen kurz Trips gestartet und uns heute von allen verabschiedet...

Zurück zum Anfang. Tarifa war die gesamte Zeit aus Surferischer Sicht enttäuschend. Tarifa Town ist absolut hässlich. Aber, alles was drum herum liegt ist absolut fabelhaft. So haben wir einige Spots rund um Tarifa erkundet und Plätze entdeckt die keiner vermutet hat. Dank des genialen Wetters von      mindestens 22° jeden Tag konnten wir zumindest die windschwache Zeit ausnutzen. Obwohl ich 5 Sessions mit den Dudes hatte war nicht bei einer auch nur annähernd ein Gefühl von zufridenheit in mir aufgekommen. Der Wind- egal ob Poniente oder Levante war extrem Böig. Die Bedingungen waren etwa 18-37 Knoten. Mega nervig. Mein absoluter Low-wind Favorit hier war definitiv das Klettern. 5 km vom Meer entfernt war ein grandioses Gebiet und so hing ich einige Stunden am Felsen. Immer mit Blick auf die Gipfel der Berge von Marokko. Unglaublich! Unsere Communitiy wuchs irgendwie von Tag zu Tag so dass wir zum Schluss fast ein ganzes Camp waren... Und mit so vielen Surfern kann man auch n Haufen quatsch machen. Nachdem wir mit  Rico, der auf Rügen Kitelehrer ist, und Amandus&Freya, die in Köln wohnen und arbeiten, einige coole Abende hatten waren wir eigentlich immer zusammen unterwegs. Auch wenn wir eigentlich alle längst weiter fahren wollten hattem wir doch täglich aufs Neue Lust gemeinsame Aktionen zu starten und so blieben  wir einfach länger. Trotzdem war die Zeit rund um Tarifa defintiv ein Highlight unseres Trips. Da am Donnerstag leichte Wolken zu sehen waren entschieden wir nach einer weiteren Downwindsession nach Gibraltar zu fahren. Die Insel, die zu Großbritanien gehört und eigentlich nur ein riesiger Fels im Mittelmeer ist, scheint militärisch uneinnehmbar zu sein. Da Spanien und Girbaltar aber dauerhafte Kindereien auf politischer Ebene austragen, müssen Touristen wie wir schon bei der Einreise einiges ertragen. Nachdem die Straße vor der Grenze eine halbe Stunde gesperrt wurde, weil ein paar Polizisten einige Zigeuner verprügeln wollten riet uns der Zollbeamte bis spät Nachts zu bleiben, weil die Spanier heute mal wieder JEDES einzelne Fahrzeg komplett durch filzen und die Wartezeit aktuell 5 Stunden beträgt. Wir wussten bescheid und mit Amandus, der sich auf Gibraltar bestens auskennt gingen wir auf Affenjagd. Ja, hier laufen tatsächlich Affen frei herum. Mega cool Außerdem gibts einige echt schöne Orte, die man gesehen haben muss! Zurück in unserer Bucht konnten wir einfach mal beobachten wie Delfine und Waale durch den Ozean schwammen... Alles ziiehmlich unwirklich!!!

 

 

 

Tarifa!

Mir geht´s echt scheiße! Gestern angekommen in Tarifa, dem Südlichsten Punkt Europas und einen Katzensprung von Afrika entfernt waren wir überascht, dass hier so wenig los war. Auf der Suche nach nem Abendplan haben wir ein zwei sehr cooles Bar´s gefunden. In einer war dann auch noch Livemusik für den Abend angesagt. Dass lies hoffen. Beim Schlafplatz suchen trafen wir dann auf Dirk, einen Deutschen. Bei einigen Bier am Strand vergaßen wir das Abendessen und gingen gegen 10 in die Bar, die mitlerweile gut gefüllt war. Ein Surfcontests für heute und Sonntag war angesetzt. Coole Sache und ne fette Sause. Die Drinks am Strand, die Drinks mit den Holländern, die Drinks mit Dirk .... Mir geht´s echt nicht gut. Schade denn der Beschluss den ich letzte Nacht im nicht mehr ganz klaren Zustand traf, an dem Surfcontest teil zu nehmen stand. Ich hingegen lag in meinem Bett und war nur begrenzt motiviert in die Fluten zu springen, und auf´s Schiff nach Afrika würde mich heute niemand kriegen. Die Regeneration läuft schleppend aber naja, ich der eigentich nach dieser Saison Partytechnisch trainiert war, hatte noch nie einen Kater, und erstrecht keinen der an dieses Gefühl annährend grenzt. Ich will nicht jammern, aber dieser Block soll schliesslich auch mein Befinden wiedergeben :P

Ich hoffe bis zur nächsten Party heut´Abend bin ich wieder fit. Von den Wellen hier beim surfen werd´ich fast Seekrank. Diesesn Contest werd´ich mit meinen skills aber eh nicht gewinnen!!!

 

 

Hey aus Sevilla.

 

Nachdem wir gestern Vormittag über die Grenze gefahren sind  haben wir enstappannt in Spanien am bisher größten Strand gefrühstückt und sind langsam nach Sevilla getuckert. Wir wollten uns nach dem Erfolg von        St. Sebastian unbedingt nochmal ins Nachtleben stürzen. Gesagt getan. Bei erträglichen Bierpreisen von 1,50 und der Tatsache, dass wir das Abendessen ausgelassen haben war es nicht mal ein teurer Abend. Es gibt wahnsinnig viele Bars. Und die Stadt bei Nacht ist 

Back in Spain- Back in Game

Wie eine Sense zog sich die Grense

durch das Land,

sodass ein völlig neueuer Eindruck entstand

Spanien hat Charakter und Stil.

Portugal nicht, was mir missfiehl.

Haben die Nacht in Sevillas Nachtleben verbracht

mussten singen, haben getrunken und sogar gelacht.

Tarifah ist jetzt nah.

Die nächsten Tage bringen Sonne und WInd.

Und genau das ist der Grund, warum wir unterwegs sind!

 

                                                                                             20.11.2013, Lissabon, Portugal


Portugal ist skuriel!

Ich bin kein Freund von Vorurteilen. Auch ein Grund für diese Reise. Länder sehen- Kultur verstehen. Aber in Portugal... Oh man. Begonnen mit der Tatsache, dass es hier die massivste Form von Straßenstrich und Prostitution in Innenstädten, an Autobahnen, an Landstraßen und auf Parkplätzen gibt. Gestern beim Surfen einer Bucht sah ich in der Parkbucht neben mir ein Auto aus dem ein Web Stick hing. Ich dacht´mir klar wenn ich am Laptop arbeiten muss ist hier n super Platz, bis die Dame mit geöffnetem Blaser unter dem sie nichts anhatte mit ihren Händen ihre Brüste zusammenpresste und gegen eine Kamerq hielt bevor sie sich umdrehte und mich überrascht ansah. Mit anderen Autos ist auf einem Parkplatz aber auch nicht zu rechnen :D

 Dann ist Portugal übrigens das einzige Europäische Land in dem es scheint als ob der größte Teil der Bevölkerung in Slams lebt. Genau wie die Tatsache, dass es das einzige Land ist in dem es Maut und Stau auf AUtobahnen gibt. Gestern habe ich mit Nick, meinem AzuBi Dude telefoniert. Er ist selbst portuguise und PAtriotist. Er sagte "ja stimmt, in Portugal sind es nicht die Städte die cool sind. es ist nur da wo keine Stadt ist cool." Das würde ich so unterschreiben. WO niemand ist da ist es wirklich cool. über 3 Meter Welle jeden Tag tolle Küstenstriche, fast mehr als Straßenstriche aber nach allem was ich gesehen habe, keine Stadt die sich lohnt an zu sehen. Gerade sitze ich hier in der Sonne und schreibe diesen Post. Ich sitze nicht am Strand, ich sitze nicht in einem Touristenviertel ich sitze einfach irgendwo in Lissabon. Während des Verfassens dieser Sätze wurden mir Sonnenbrillen, Gürtel, Uhren und Hasch von insgesamt 5 Verkäufern angeboten. Allesamt natürlich Original Armani oder Rolex, bis auf das Hasch, das war vom Schwarzen Afghanen. Hinzu kamen 3 Bettlerinnen innerhalb von 9 Minuten die alle samt ein Bild ihrer ach so kranken Tochter in der Hand hielten und um Geld baten. Merkwürdig, alle 3 Mütter hatten scheinbar die gleiche Tochter, oder einfach durch Zufall alle das gleiche Bild. Heute Morgen als wir gerade packen wollten kam ein weiterer Bettler, der mir von seinem unglaublichen Hunger erzählte und deshalb bedingt Geld von mir brauchte um sich Essen zu kaufen. Ich bin kein Unmensch! Ein halbes Baguette hab´ich ihm gegeben. Er schien kein Baguette zu mögen, zumindest hat er mich damit abgeworfen :P Sachen gibt´s ;-)

Appropros gibt-   Was es in Deutschland nicht gibt sind temperamentvolle nicht arbeitende Bevölkerungsteile die sich ihr Geld damit verdienen die wenigen freien Parkplätze auf zu suchen, sich auf sie zu stellen und dem Rest der Welt durch wildes vor´s Auto springen und herüber winken zu signalisieren, dass ihr Parkplatz genau der Richtige für Dein Auto ist. Die Proportionen interessieren sie nicht. So versuchte mir gestern einer den Parkplatz der scheinbar für einen Smart bestimmt war als ideal zu verkaufen. Und gerade die Gratis Parkplätze sind hier besonders teuer :D Was es  hier nicht gibt sind Strafzettel.Die Polizei hier traut sich scheinbar nicht auf eine Quittung Korruption zu schreiben. In diesen Hinsichten bin ich von Portugal echt enttäuscht...

 

Surferisch ist es allerdings Tadellos. Wer mit Wellen kein Problem hat kommt hier auf jeden Fall auf seine Kosten. Es empfiehlt sich aber, Wellenreiten und Kite/Windsurfen zu gehen, da die Wind Tage im Gegensatz zu den Wellen Tagen begrenzt sind. 

 

Heute war Klasse. Da Lissabon eine Stadt in Portugal ist, ist sie zwar hässlich, aber wir konnten über Nacht immerhin unentdeckt an einem Platz am Hafen schlafen. So gab es gestern endlich mal wieder FLEISCH, und zwar so richtig, in nem stylischen Restaurant direkt am Plaza de Dingensbumos- dachte ich. Nach dem das einzig in Frage kommende Resterant ein Itliener war, bei dem das am saftigstklingenste Gericht ein Burger de Toscana war, hatte ich irgendwie noch ein wenig Hoffnung. ALs meine Speise dann serviert wurde... hat auch die Kellnerin mein Entsetzen sehen können, so dass sie mich fragte: "Are You Okay? DO you need some Water?" Der Grund: Auf meinem Teller Befand sich ein Haufen Feldsalat unter dem ein Streifen Bacon hervor schimmerte. Dazu kein Dressing, und auch der für Burger übliche gebackene Teig war scheinbar ausverkauft. Joa so war dass. Zurück zu heute. Nach der Lissabon Besichtigung wollten wir nicht bei 25° Auto fahren und beschlossen nur raus aus der Stadt zum nächsten coolen Strand zu cruisen. Das war ein absoluter Erfolg. Ich nenne es mal vorsichtig Top Spot. Trotz des fehlenden Windes waren hier immerhin 27°C feinster Sand, entspannte Menschen und eine "Dusche". Zwar unter freiem Himmel und kalt aber immerhin mit Wasser aus einer Leitung. Die Chance genutzt hab´ich erstmal einen Strandlauf eingelegt. Wenn Du weißt, dass Du später nicht sicher duschen kannst überlegst Du wie sehr Du dich zum schwitzen bringst, und so ist Sport- abgesehen vom Surfen ein wenig zu kurz gekommen. Bis heute!

Danach noch die Wasser Reserven aufgefüllt und nach Sonnenuntergang ein Stück Richtung Süden getuckert. Morgen wartet wieder tolles Wetter, und deshalb bleibt nichts anderes übrig als die Nacht zu fahren. Immerhin, ein kurzer Internet Stopp war drin! 

Auf Bald

Der Chris

                                                                                                                   Porto, Portugal, 18.11.2013

                                                                                                                   Aktueller Kilometerstand: 6598 Km

Bäm- und schon wieder News

 

Gestern Abend sind wir dann vor dem mies werdenden Wetter geflohen. Auf nach Portugal, und komm wir fahren einfach durch bis wir da sind, so oder ähnlich waren die DIALOGE vor der Abfahrt. Gegen 2:30 Uhr in der letzten Nacht fand ich mich, da wir ohne Navi sondern nur nach Karte fahren auch einer 120 Km langen Serpentienen Strecke wieder. Meine Navigatorin und Beifahrerin, die eigentlich auch fahren wollte schlief auf dem Beifahrersitz. Und so studierte ich auf der wie für Passtrassen üblich breit geschnittenen Straße während der Fahrt die Karte und war Dankbar, dass wir die einzigen Menschen weit uns breit waren. Was mich auch gleichzeitig verunsicherte. Unser Ziel, Port, erreichten wir dann irgendwann zwischen 3 und 4 Uhr. Nach über 7 Stunden Fahrt von denen die letzten 2,5 aus harten rechts links Kombinationen bestanden war meine Motivation einen "coolen Schlafplatz" zu suchen stark begrenzt. So wählten wir nach einiger Zeit eine Parkbucht in der Vorstadt von Porto aus. Nach Erzählungen und Warnungen aus meinem Umfeld hier niemals etwas im Bully zu lassen oder sogar dem Tipp: Lass dein Auto aufgeschlossen, dann wird deine Scheibe nicht aufgebrochen wenn sie dich beklauen wollen...."  war meine Freude über den Schlafplatz fast von Angst  überlagert. Jedes Geräusch, Jedes schreien und Jeder Wagen der vorbei fuhr sorgte für ein unsicheres Gefühl. .. Die Nacht verlief aber zum Glück gut. Heute Morgen wollten wir in die Stadt um den üblichen Touri Kram ab zu frühstücken, äh ich meine. Meira wollte gern die 2 größte Stadt Portugals mit all ihren kulturell wertvollen Aspekten und Attraktionen besichtigen und ich empfand die Idee als große Bereicherung für unser SURFREISE :P

Auf dem Weg war es mal wieder Zeit zum tanken. Eigentlich bis jetzt niergens ein Problem gewesen. Mit einem  Betrag von 102€ auf der Tanksäule streckte ich dem extrem sympathischen Einheimischen meine EC Karte entgegen. Der nahm sie unter die Lupe, steckte sie nach einem Zwischenlagern auf seinem Metall-Tresen  in sein absolut veraltetes EC Karten Gerät, das mehr an eine Schreibmaschine erinnerte. Die Karte funktionierte nicht. Welch Wunder, ob der TRESEN wohl etwas damit zu tun haben könnte???. Die Situation erinnerte mich stark an eine Begegnung vor etwa einem Jahr mit einer aussergewöhnlich kompetenten Mitarbeiterin eines Modehauses die meine EC Karte für den Magneten an der Kleidung hielt und somit versuchte die Karte zu entwerten- mit Erfolg. Auch sie beschwerte sich bei mir, das meine Karte nicht klappte. In Deutschland ist das auch ganz witzig aber auf einer Reise in diesem Format kann so eine Aktion schon mal Nerven kosten. Ich versuchte ihm die Welt des Onlinebanking zu erklären und ihm mit zu teilen, das wir gemeinsam den Betrag auf sein Konto mit 3 Klicks buchen können. Dass gefiehl im aber nicht. Ich sah mich schon in seiner Werstatt den Betrag Abknechten als er uns mitteilte wo die nächste Bank sei. Ich hoffte dort zumindest auf Mitarbeiter zu treffen die bereit waren  zumindest Bemühungen an zu stellen uns zu helfen. Nach der Wegbeschreibung auf schnellstmöglichemguisisch die die Nachricht erst links dann rechts abbiegen beinhaltete nickten wir und taten als hätten wir das auch verstanden. Gerade den Blinker rechts gesetzt sprang der Tankwart vors Auto und war nun endgültig überzeugt das wir Kriminelle Betrüger waren. Als Pfand reichte ihm nun kein Perso mehr sondern Meira musste her halten. Kein guter Stand. Ich hatte ihrem Vater versprochen auf sie auf zu passen und wenn ich sie nicht mit bringe, wenigstens ein Kamel zu ertauschen. Ein gerade voller Tank der bis zu Hause eh leer war hätte mich nicht weiter gebracht. Zum Glück aber die Hilfe der Bankmitarbeiter. Karte kaputt, Ja aber immerhin Zugriff auf Geld, ein voller Tank und ach ja- Meira sitzt auch wieder im Auto.

 

Und ich muss zu geben: Porto ist ganz cool. Allerdings sehr subjektiv dieser Eindruck. Heute waren es zum ersten Mal an die 30° 

 

                                                                                                                          Bilbao, Südspanien, 17.11.2013

                                                                                                                          Aktueller Kilometerstand: 6032 Km

 Wow, 

 

in dieser Saison hab´ich ja wirklich viel mit gemacht. Schüler die zu guten Freunden wurden, Dudes die ausgefallen sind und natürlich jede Woche Abschiede von unsern´Campies. Aber Gestern war echt nochmal ne Nummer härter. Seit März hab´ich bis auf 12 Tage die gesamte Zeit mit Rick verbracht. WIr haben zu zweit die Station aufgebaut, nedbenbei die ersten Kurse gestartet, die Werbung für die Saison vorbereitet, neue Systeme eingeführt, satte Partys gefeiert, das letzte 3/4 Jahr zusammen gewohnt, durch halb Europa gereist und einfach ne ganze Menge erlebt. Gestern Mittag mussten wir uns leider in Biarritz, der südlichsten Stadt Frankreichs, leider trennen. Meira und ich wollen Portugal unbedingt noch sehen und Rick muss die Wellen des Antlantiks an ausnutzen.... Ich muss zugeben, dass ich gestern von Wehmut geplagt war. Für uns ging es dann weiter nach St. Sebastian - Eine Stadt, die mir völlig unbekannt war und die wir nur auf den  Rat meiner Schwester, die es als kleinen Küstenort beschrieben hatte besuchen wollten. Diese Stadt ist der Wahnsinn. Die Geschäfte waren bis tief in die Nacht offen. Eine Bar neben der Nächsten. Die Innenstat angelegt in einer Atlantikbucht mit Strand in der City. Der Blick von der Promeda über tausende Lichter bis auf den Gipfel eines Berges neben einer Kapelle die alle perfekt in der Kulisse aufgehen. Es gibt die Momente in denen ich einfach mal nicht weiß was ich sagen soll. Absolut genial. Auch die Massen von Menschen die sich hier tummeln. BIsher waren die Abende unserer Reise... etwas ruhiger... Von Ruhe war letzte Nach keine Spur. Auf dem Platz im Zentrum eine Band die alle annimierte die allseits bekannten Volkstänze durchzuführen. Trotz meiner Unkenntnis und meiner Tänzerischen semibegabung war ich derartig fasziniert, dass meine Beine sich nahzeuh rythmisch bewegten ;-) (behaupte ich zumindest). Der Tag zuvor war auch ein absolut genialer. Auf dem Weg zur größten Düne Europas, cruisten wir durch ein Villenviertel, dass dekandenter war als jede Idee eines Bischhofs aus Limburg und in dem wir mit unserem Bully absolut krumm angesehen wurden, naja egal.

 

 

wischen den Häusern sah man immer ein Stück einer Bucht, und an einem Abschnitt sogar einige Kites am Himmel. Für uns überraschend, da weder ein Spot bekannt war noch Wind vorhergesagt. Wir also am nächsten Parkplatz angehalten, den Spot gecheckt und zurück zum Bus gelaufen. Da musste ich raus. ein weißer Strand, eine Türkise Bucht, die Villen im Hintergrund und über 20 Knoten Wind. Das alles bei 26 °C.-Ich hatte Spaß! Gegen Nachmittag hatten den allerdings ein paar Privatiers, welche dies Viertel zu besiedeln schienen nicht. Der Grund war ein blonder Typ der seinen Neo auszog und sich abduschte. Klingt nicht verwerflich?! Find´ich auch. Eventuell machen es die Umstände: Der Surfer zog seinen Neopren Anzug in einem der Luxusgärten aus. Verständlich! Auf der Straße war dafür absolut kein Platz. Dann duschte er sich in dem er eine Ex-Cola Flasche mit kaltem Frischwasser über seinen Körper schüttete um sich im Anschluss ein zu shampoonieren. Natürlich war ich ehhh er meine ich...wie die meisten Menschen beim Duschen unbekleidet. Alles halb so wild und ich kann das natürlich auch begründen. Es gab keinerlei anderen Platz der meinen Ansprüchen genüge tun konnte. Schliesslich dusche iche nun ein Mal gern mit Stil, auch wenn das Wasser aus der Flasche kam, kann ich behaupten dabei auf feinem Mamor gestanden zu haben :P

 

Der Besuch der Düne im Anschluss war eher unspektakulär. Jemand, der wie ich in der Nähe des Ruhrgebiets aufgewachsen ist, kennt Sand und Dreckhaufen schliesslich zur Genüge, und somit war ich von dem 100 Meter hohen Objekt auch nur geht so beeindruckt....

 

Lorient, Südfrankreich, 14.11.2013

                                                                                         Aktueller Kilometerstand 5395,2 Km

Aloha,

Es ist mal wieder so weit. Ich sitze wieder im Rasthof zum goldenen Bogen um ein paar Sätze an die Heimat zu bringen. Ich darf verkünden, dass ich sowohl gestern als auch heute in  BOARDSHORTS unterwegs bin. Da wir gestern einen Sachentrocknentag eingelegt haben, konnten wir den ganzen Tag bis zu 26° genießen. Allerdings braucht man sich nicht einbilden, dass jetzt auch die Nächte wärmer werden. Bei 3° in der letzten muss ich zugeben, dass mir absolut kalt war- trotz Schlafsack. Naja wir sind auf alle Fälle wieder unterwegs und sehen jetzt regelmäßig die Sonne. Was mich persöhnlich besonders amüsiert ist, dass ich mit meinem Französisch doch tatsächlich durch komme. Jeder Franzose der sich ein wenig bemüht versteht mich, dass ist ok, ich verstehe nicht jeden Schweitzer, auch wenn er von sich behauptet Deutsch zu sprechen:D Auch Rick fühlt sich in der Französischen Sprache wohl. Mit Floskeln die ein wenig an simple Wortverstümmelung in fränzösische Richtung erinnern kommt er sogar ab und an durch. Meistens dann wenn die Franzelmänner Deutsch Sprechen ;-)  Aber wer einen Franzosen mit "Folgileé" bittet ihm zu folgen beweist zumindest Mut! In ein paar Tagen ist mein Triumph aber vorbei, sobald es über die Grenze Portugals geht bin ich wohl trotz meiner "Portuguisisch lernen in einer Woche App" ziehmlich aufgeschmissen. Abwarten...

In den letzten 2 Tagen war endlich wieder Wind! wir haben die Zeit genutzt und 3 Spots aubgesurft. Darunter auch eine Laguna. Und ich muss sagen, ich steh voll auf Lagunen. Bei der Ankunft kam mir alles recht bekannt vor und beim ersten Spotcheck viel mir auf, das genau hier der Ort eines Bretagne Urlaubs meiner Kindheit ist. Alles voller Erinnerung, und dann das türkise Wasser, die Felsen, der weiße Strand und der saubere Wind. Echt genial. Am zweiten Tag gings an einen Wavespot, der recht versteckt lag. Noch mehr Wind und Welle satt machten die Session unschlagbar. Eine Bucht weiter laufen etwas höhere Wellen aber dafür brechen sie nicht. Die Chance für Meira ihre Kiteskills zu pushen. Gesagt getan und BÄM eine Kiterin mehr dabei. Es ist einfach genial ständig neues zu sehen, und ich glaube genau dass wonach ich gesucht habe, habe ich auf der Reise schon oft gesehen, aber das Wissen, noch mehr davon zu bekommen ist einmalig! Mit diesen sentimentalen Worten verabschiede ich mich erstmal! Später kommen noch BIlder und Videos dazu!

Hey Daheim,

                                                                                                                                                       Mt. St. Michelle, 10.11.2013

                                                                                                                                         Aktueller Kilometerstand 4960 Km


endlich scheint mal ab und an die Sonne. Die Normandie haben wir gestern hinter uns gelassen und waren eben am Mount St. Michelle- einem Kloster mitten im Meer, dass knapp 150 Meter hoch hinaus ragt. Ziehmlich cool ist von hier vor allem die Aussicht. Der Wind lässt weiter auf sich warten, aber die Chancen auf Sonne für die nächsten Tage scheint realistisch. Wurde auch langsam Zeit. Gestern war mein persöhnliches Highlight eine ECHTE DUSCHE in einem großen Sportgeschäft. Seit der Abreise die Erste, aus der auch warmes Wasser kam. Natürlich konnte man sich auch immer unterm Kanister oder im Meer waschen, aber es war eben auch immer sehr sehr sehr kalt, auch hier ist November :D 

 

Nach dem Besuch der Königsfamilie in Brüssel waren wir in Êtretard dort waren die Normandie typischen Felsen noch höher, noch heller und noch spektakulärer als irgendwo anders, schon ziehmlich beeindruckend, wenn man da so durch die Gegend schaut...

 Die Reise macht Spaß und wir sind jetzt in der Normandie. Nachdem wir einige tolle Sessions in Renesse, Brouwersdam und Grevelingendam hatten, haben wir einen Stop in Brüssel eingeschoben. Stadtbesichtigung zu Fuß und natürlich im Regen. Halb so wild- Brüssel ist echt ne coole Stadt die stark an Wien erinnert aber mit den vielen Regierungsgebäuden doch deutlich belebter wirkt. Hier in der Normandie haben wir bisher jede Nacht einen Platz mit direkten Blick auf Türkieses Wasser und Steilküste gefunden. Letzte Nacht gegen 2:30 Uhr klopfte dann ein Franzose in Regenhose an den Bully und bat uns auf seiner Landessprache, die er aus individualitätsgründen extrem schnell und genuschelt sprach, den Platz sofort zu verlassen. Natürlich hatte keiner von uns am Abend Wein getrunken und natürlich wussten wir auch direkt wo wir alternativ mitten in der Nacht einen guten Schlafplatz finden der nichts kostet. :P Aufgewacht sind wir dann tatsächlich unter blauem Himmel und 15°. In Frankreich ist die höchste Geldstrafe übrigens 9000 € Bußgeld oder bei Fahren und einfluß von Drogen/Alkohol bis zu 2 Jahre Gefängnis. Alles halb so wild. So wir müssen dann auch wieder hier raus denn der "nette" Französische Kellner bat uns teilte uns bereits mit, dass es nicht reicht in einem Café etwas zu trinken um das W-lan zu nutzen, sondern man erwartet, dass wir Speisen bestellen. Nachdem Rick und ich das beste Zu hart gekochte Ei mit irgend ner Art von Mayo und nem bisschen Brot aller Zeiten verspeist haben, verfällt auch unser Asyl in diesem INTERNETCAFÈ....

 

Achja, hier noch ein  kleiner Strand in der Normandie, eigentlich ganz ok hier :P

Häng Lus und 

AU Relier :D

                                                             Velouwemeer, Holland, Samstag 26.10.2013

                                                                                       Akutueller Kilometerstand 3005,9 Km

 

Nachdem ich letztes Jahr im Herbst zum ersten Mal mit Max áuf Fehmarn war und er dort endlich mehr Reiz am Surfen gefunden hat, hatten wir abgemacht dieses Jahr im Herbst auf alle Fälle wieder nen Trip zu starten. Die Meisten werden wissen, dass aus solchen Ideen eigentlich nie etwas wird... bei uns war´s ein bisschen anders. Nachdem ich Donnerstag Abend Max mit den Worten: Dude, gib dir den Windfinder Forecast für´s Wochenende in Holland, da fahren wir morgen Mittag hin!" angerufen hatte stand eigentlich auch alles fest. Schnell den Bully vollgepackt und ab gings in Richtung Sturmtief Christian... Die Nacht zählt auf jeden Fall zu den härtesten Nächten bisher. Nicht wegen irgend einer Strandparty, nein sowas gibt´s dank Alkoholverbot in der Öffentlichkeit ja eh nicht, sondern weil wir statt in Häängematten einfach mal auf unsern Boards die quer gereiht waren lagen. Als es am nächsten Morgen hell wurde und man kann sagen endlich hell wurde, versuchten ein paar sieben jährige den vermeintlichen Lieferwagen zu einem Spielplatz zu konvertieren. Als ich die Tür öffnete um zu schauen wer da unser Auto aufbrechen will haben wir uns wohl beide ein wenig gewundert... Die Session war dafür umso besser. Der Wind kam gegen Mittag bis 32 Knoten, aber die Böen nehmen jedem Kiter dort den Spaß... Zum WIndsurfen ist es aber echt genial gewesen die Abgrenzung der Schwimmerzonen, die meiner Meinung nach zu der Jahreszeit eh nichts mehr im Wasser verloren haben dienen super um exakte Absrpünge zu trainieren und innerhalb von 3 Minuten ist man auf der anderen Seite... Insgesamt ein cooler Trip und für 2,5 std fahrt alle Mal besser als der Dümmer See :D

 

 

                                                        Klitmöller, Dänemark, Sonntag 20.10.2013               

                                                        Aktueller Kilometerstand: 1491,6 Km

                                                                                        

Die Woche hier in Dänemark tat richtig gut. Wir sind durch´s gesamte Land getourt und haben fast alle Küstenteile geshen/gesurft. Drei Tage waren nicht Surbar, sodass wir auf Wellenreiten und Skaten umsteigen mussten. Gerade hatten wir unsere Abschlussession hier oben bei 22 Knoten und Wellen bis 3 Meter. Abgesehen davon, dass mein geliebter 10er jetzt kaputt ist war´s eine satte Session. sehr fluglastig und lehrreich. Der Moment in dem Du bei 3° C ins nicht wärmere Wasser fällst und dich fühlst als hätte um Dich herum einer ne Priel-Party geschmissen weil dank der Brandung alles weiß ist, ist der Wahnsinn. Und das obwohl es abgesehen von den Steinen die auch teilweise noch 200 Meter weit draußen irgendwo im Wasser versteckt lagen keine Gefahren gab. Wie dem auch sei, gleich geht es in Richtung Deutschland. Benny und ich werden wohl die Nacht durch fahren und dann jeder ein paar Tage in der Zivilisation verbringen. Das Gute daran ist, dass man Freunde und Familie endlich mal wieder sieht. Dass aber auch nur kurz denn Ende Oktober geht´s weiter in RIchtung Westen. Unser ZIel dort ist Rotterdam, wo es vermutlich auch nicht wärmer sein wird... Egal! Im Gegesantz zum Sommer sind jetzt keine Spots mehr überfüllt, nur noch wenige Einsteiger draußen und die Poser liegen zugedeckt mit ihrer Boardshorts auf der Couch. Feinste Conditions für entspannte Surfaction. Von Tag zu Tag neue Leute treffen und einfah gemeinsam weiter reisen - einfach genial! Auch diese Woche war das Team mal wieder super. Und es wird so weiter gehen :D

 

 

          Fehmarn, Sonntag 13.10.2013                                                                        Aktueller Kilomterstand: 583,577 Km

Die letzten Tage hier auf Fehmarn waren echt Klasse, Ines und Beny haben ihre Instructor Lizenz in der Tasche (Glückwunsch nochmal), Rick und ich hatten 3 Super Surftage und haben dabei 14 Spots gesehen, Wind bis knapp 40 Knoten (Windstärke 8) und satten Swell gehabt und dabei noch nen Haufen Leute getroffen. Das beste an der Ostsee ist aber, dass sie einfach mal 4-5° wärmer ist als unsere geliebte Nordsee. Außerdem ist der Salzgehalt angenehm und lässt es zu, dass man auch mal in     ner´Welle abtaucht während man dank des Adrenalinschreies einen Liter Salzbrühe konsumiert, ohne danach die für verdaut gehaltenen Speisen erneut treffen zu müssen...Sehr komfortabel :P           Kein Spot ist weiter weg als eine halbe Stunde Autofahrt und ein enspanntes Kochen am Strand mit Lagerfeuer vorm Bully ist einfach cooler als jeden der zugroßgeratenen Ferienburgen die auf der Insel verstreut liegen. Mein Tipp: Wer außerhalb von den Touristen Stränden chillt, findet garantiert einen der Orte die man hier irgendwie nicht erwartet hätte...                                                                                                                                                  

 

 

 

 

 

 

 

 

                                               

 

 

 

                                                                              Hooksiel, Mittwoch 9.10.2013

                                                                                                                             Aktueller Kilometerstand: 0,0 Km 

Heute geht´s endlich los. Der Erste freie Tag nach 6 Monaten durcharbeiten. Mit dem perfekt gepackten Bully starten wir über Hamburg nach Fehmarn. Dort warten 3 Tage stark angesagter Wind. 

So langsam bin ich auch verdammt froh mal wieder was anderes zu sehen als mein Sommer-Paradies H-Town. Es war die bisher längste und härteste Saison mit vielen Schulungen, nem haufen Bastelarbeit aber auch tollen Gästen, super Freunden, wahnsinns Sessions und mega Partys. VIelen Dank an alle die dabei waren, tut mir leid an alle die unseren Sommer nicht mit erleben konnten.

Wir sehen uns in der Sonne ;-)


Hääääng Luus

Chris

 Der perfekt gepackte Surferbully mit allem was man braucht....                                                                                      2 Longboards,5 Kiteboards, 3 Windsurfboards, 2 Wellenreitboards, 7 Kites, 5 Segel, 3 Kameras und die besten Dudes mit am Start